Sodbrennen: So wirst du es schnell wieder los!

Eine Frau mit lockigen Haaren lächelt im Sonnenlicht in die Kamera. In der Hand trägt sie einen Kaffeebecher.

Ein Brennen in der Speiseröhre. Schmerzhafter Druck hinter dem Brustbein. Eine ungewohnte Heiserkeit. Für all diese – und weitere Symptome – kann Sodbrennen verantwortlich sein. Dieser Ratgeber verrät dir, was du gegen akute Beschwerden tun kannst – und wie du diese künftig vermeidest.

von Hannes Hilbrecht, Journalist

Das Wichtigste in 60 Sekunden

Unser Service für dich:

  • Beim Sodbrennen handelt es sich um ein Symptom, das durch den Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre verursacht wird. Dieser Rückfluss, auch Reflux genannt, kann Schmerzen im Brust- und Halsbereich auslösen.
  • Es gibt verschiedene Auslöser für Sodbrennen. Zu den häufigsten zählen: Sehr üppige Portionen, eine zu fettige oder zuckerhaltige Kost, schlechte Essgewohnheiten – beispielsweise unzureichendes Kauen. Krankhaftes Übergewicht oder zu viel Stress. Ein hoher Alkohol- oder Nikotinkonsum.
  • Frauen und Männer sind grundsätzlich ähnlich oft von Sodbrennen betroffen. Eine Ausnahme gibt es: Schwangere haben statistisch betrachtet am häufigsten Probleme mit Refluxsymptomen. Das liegt daran, dass das wachsende Ungeborene einen höheren Druck auf den Magen ausübt und die Muskulatur des Schließmuskels zur Speiseröhre (Ösophagussphinkter) weicher wird. Auch können hormonelle Veränderungen wie der erhöhte Progesteronspiegel die Muskulatur des Ösophagussphinkters entspannen. Dadurch schließt der Schließmuskel schlechter und Magensäure kann leichter in die Speiseröhre zurückfließen.
  • Alle Betroffenen sollten sich wegen ihres Sodbrennens ärztlichen Rat einholen. Nur dort kann man feststellen, ob es der Lebensstil oder krankhafte Vorgänge sind, die das Sodbrennen auslösen.
  • Viel trinken ist wichtig, aber einige Getränke können Reflux auslösen. Am besten eignet sich stilles Wasser. Kohlensäurehaltige und zuckerhaltige Softdrinks sowie säurebildende Getränke wie Kaffee solltest du hingegen meiden.
  • Sobrade® Kautabletten lindern akute Beschwerden. Durch das Zerkauen entsteht ein gelartiger Schutzfilm, der sich nach dem Schlucken auf die angegriffene Schleimhaut der Speiseröhre legt. Der Schutzfilm bewahrt die Schleimhaut der Speiseröhre vor dem schädlichen Kontakt mit Magensäure und hilft ihr bei der Regeneration.

Oft kommt es aus dem Nichts, meist zum völlig falschen Zeitpunkt. Vor einem wichtigen Termin im Büro oder einer Familienfeier fühlst du dich angespannter als sonst. Deine Stimme wirkt brüchig. Du musst sauer aufstoßen. Zwischen Hals und Magen spürst du eine brennende Reizung. Womöglich kommt ein drückender und langatmiger Schmerz in der Brust dazu.

Auch wenn Sodbrennen an sich harmlos klingt und viele Menschen darüber klagen – die Beschwerden können die Lebensqualität der Betroffenen massiv beeinträchtigen. In manchen Fällen können sie sogar auf eine ernsthafte Krankheit hinweisen. Mit dem folgenden Ratgeber kannst du die Hintergründe der Beschwerden verstehen und ihnen dadurch besser vorbeugen.

Du bist nicht alleine

Etwa 15 bis 20 Prozent der Deutschen leiden regelmäßig am Reflux1. Das sind über 15 Millionen Menschen. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Schwangere und stillende Mütter leiden tendenziell häufiger unter Sodbrennen.

Was ist Sodbrennen?

Zunächst ein wichtiger Fakt: Anders als angenommen, ist Sodbrennen keine eigenständige Erkrankung. Sodbrennen entsteht, wenn Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt. Dieser Vorgang wird auch als Reflux bezeichnet. Wenn die daraus resultierenden Beschwerden einen Krankheitswert erreichen und die betroffene Person dadurch beeinträchtigt wird, spricht die Medizin von einer gastroösophagealen Refluxkrankheit, kurz: GERD. Diese Erkrankung ist für eine Reihe weit verbreiteter Beschwerden verantwortlich. Dazu zählen:

  • Sodbrennen (um das es in diesem Beitrag vor allem gehen wird).
  • Regurgitation (Rückfluss von Nahrung oder saurem Mageninhalt in den Mund).
  • Schluckbeschwerden (Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Schlucken).
  • Chronischer Husten.
  • Heiserkeit oder Halsbeschwerden (vor allem am Morgen).
  • Asthmaähnliche Symptome (durch Reizung der Atemwege).
  • Brustschmerzen (die nicht mit dem Herzen zusammenhängen).
  • Mundgeruch und saurer Geschmack im Mund.
  • Aufstoßen und Übelkeit nach dem Essen.

Sodbrennen ist das bekannteste Symptom und jenes, über das GERD- und Reflux-Betroffene am häufigsten klagen.

Für das Auftreten von Sodbrennen kann es verschiedene Gründe geben. So kann bereits eine zu üppige oder fettige Mahlzeit Sodbrennen verursachen. Andererseits kann ständiges Sodbrennen als Symptom auf zahlreiche harmlose bis kritische Krankheiten hinweisen.

Zumeist ist eine Überproduktion von Magensäure (Salzsäure) ursächlich für das Sodbrennen. Die Säure ist Teil des Magensaftes und erfüllt eine wichtige Aufgabe. Sie hilft nämlich bei der Zersetzung des Speisebreis, der über die Speiseröhre in den Magen gelangt. Zudem tötet sie potenzielle Krankheitserreger ab, die wir mit Nahrung und Getränken aufnehmen oder die über die Atemwegsschleimhaut in den Rachen gelangen und durch Schlucken in den Magen transportiert werden. Aufgrund einer zu üppigen Portion sehr fettiger oder stark gesüßter oder scharfer Speisen kann dein Verdauungsorgan angeregt werden, zu viel Magensäure produzieren. 

Die Magenschleimhaut ist gegen die reizende Flüssigkeit zwar gut geschützt, kann jedoch unter gewissen Umständen auch angegriffen werden. Eine Übersäuerung des Magens strahlt dann auf den Brust- oder Halsbereich aus. 

Aus unterschiedlichen Gründen kann der im sauren Magensaft liegende Speisebrei zurück in die Speiseröhre gedrückt werden. Dabei überwindet dieser sogar den Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen. In der Medizin wird dieser Vorgang als Reflux bezeichnet.

Passiert das, greift die Magensäure die Schleimhaut der Speiseröhre an, die nicht über die Schutzmechanismen der Magenschleimhaut verfügt. Es kommt zu einer Reizung, die zunächst harmlos ist. Wird die Speiseröhre jedoch häufiger »verätzt«, kann das chronische Verletzungen verursachen. Einen Reflux erkennst du durch saures Aufstoßen und einen brennenden Schmerz hinter dem Brustbein. Dieses Druckgefühl kann mehrere Stunden anhalten. 

Ein Reflux – oder doch das Herz?

Wenn es hinter dem Brustbein schmerzhaft drückt, fürchten viele Menschen eine Herzerkrankung. Tatsächlich kann hinter einem vermeintlichen Reflux auch eine Krankheit wie Angina Pectoris stecken. Sollte das Druckgefühl zusammen mit kaltem Schweiß, Übelkeit und Schwindel auftreten, solltest du unbedingt mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt sprechen oder direkt den Notruf wählen.

Was sind die Ursachen für Sodbrennen?

Wenn du zwischen den Zeilen gelesen hast, wirst du bereits einige Auslöser für das lästige Sodbrennen erkannt haben. Die sechs häufigsten Ursachen für Sodbrennen sind:

  • Eine zu üppige Mahlzeit. Je mehr Nahrung dein Magen gleichzeitig zersetzen muss, desto mehr Säure benötigt er für seine Arbeit. Mit der Menge der zugeführten Nahrung steigt das Risiko für Sodbrennen. In einem randvollen Magen kann die Säure leichter in Richtung Speiseröhre zurückfließen.
  • Die Mahlzeiten sind zu reich an Kohlenhydraten und Fetten. Während proteinreiche Kost oder die meisten Gemüsesorten als magenschonend gelten, muss er sich für den Schweinsbraten oder eine Schwarzwälderkirschtorte mehr anstrengen. Das führt zu einer vermehrten Säureproduktion im Magen.
  • Du kaust zu wenig. Nicht nur bei der Auswahl der Speisen, sondern auch beim Verzehr solltest du bewusst genießen. Heißt im Klartext: Kauen, kauen, kauen. Pro Bissen mindestens 20- bis 30-mal. Je gründlicher du in deinem Esszimmer (der Mundhöhle) die Nahrung zerkleinerst, desto weniger Magensäure wird später benötigt.
  • Ein etwaiges Mehrgewicht ist relevant. Denn die überzähligen Kilos können durch den Druck den Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre erhöhen. Das führt häufig zu Sodbrennen. Regelmäßige, drückende Reflux-Beschwerden sind ebenso wahrscheinlicher.
  • Apropos Schließmuskel – Alkohol und Nikotin können ebenfalls seine Funktionsfähigkeit hemmen. Denn durch die Inhaltsstoffe entspannt sich der Muskel, was seine Widerstandskraft gegen den aufsteigenden Speisebrei abschwächt. Zudem können kohlensäurehaltige Getränke vorhandenes Sodbrennen weiter verstärken.
  • Obwohl Schwangere auf Alkohol und Nikotin verzichten, sind sie besonders häufig betroffen. Durch das im Mutterleib heranwachsende Kind erhöht sich der Druck auf die Organe. Dadurch kann Mageninhalt schneller in die Speiseröhre aufsteigen. Zudem entspannen hormonelle Veränderungen, insbesondere der erhöhte Progesteronspiegel, die Muskulatur des unteren Ösophagussphinkters. Dadurch kann Magensäure leichter in die Speiseröhre zurückfließen.
Junge schwangere Frau die sichtlich gut gelaunt ist, da ihr Sobrade®️ Kautabletten gegen ihr Sodbrennen geholfen haben
Schwangerschaft und Sodbrennen: Was hilft wirklich?

Sodbrennen ist während der Schwangerschaft ein häufiges Thema. Hier erfährst du, warum es auftritt und wie du es lindern kannst.

Ständig Sodbrennen? Wann ein Arztbesuch sinnvoll ist!

Sodbrennen ist schmerzhaft, lästig und kommt immer im falschen Moment. Die gute Nachricht? Meist sind die Ursachen für die Beschwerden harmlos. Sie speisen sich aus den eben genannten Ess- und Konsumgewohnheiten.

Tritt Sodbrennen ständig auf (über mehrere Monate mehrmals die Woche) und lassen sich die Symptome nicht mit einem ungesunden Essverhalten oder einer Schwangerschaft begründen, solltest du diese Beschwerden unbedingt ärztlich abklären lassen. Es gibt einige eher harmlose bis sehr kritische Krankheiten, für die das Sodbrennen ein erster Hinweis sein kann.

  • Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD): Eine häufig chronische Erkrankung, bei der Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt und Reizungen sowie entsprechende Beschwerden verursacht.
  • Hiatushernie (Zwerchfellbruch): Das ist ein Zustand, bei dem ein Teil des Magens durch einen Riss im Zwerchfell in die Brusthöhle ragt. Das kann zu Sodbrennen oder einem drückenden Reflux führen.
  • Magengeschwüre (peptische Ulzera): Geschwüre in der Magenschleimhaut oder im oberen Teil des Dünndarms können ebenfalls Sodbrennen verursachen.
  • Gastritis: Eine Entzündung der Magenschleimhaut. Oft verursacht durch Infektionen, bestimmte Medikamente oder übermäßigen Alkoholkonsum.
  • Speiseröhrenkrebs: In seltenen Fällen kann schmerzhaftes Sodbrennen ein Symptom von Speiseröhrenkrebs sein.

Wie kannst du Sodbrennen vorbeugen?

Der Schlüssel zu einem gesunden Magen ist eine ausgewogene Ernährung. Fette und Kohlenhydrate sind dabei nicht grundsätzlich schlecht. Besonders beim Magen entscheidet jedoch die Menge der jeweiligen Nahrungsbestandteile über sein Wohlergehen.

Generell bedeutet das: viel Gemüse und eine proteinreiche Kost sind für den Magen besonders bekömmlich. Obst sollte nicht zu viel Zucker enthalten. Melonen und nicht allzu reife Bananen gelten beispielsweise als magenschonend. Stark verarbeitete Lebensmittel wie Fast Food und Fertiggerichte begünstigen eine Übersäuerung. Je kürzer die Liste der Inhaltsstoffe bei einem industriellen Produkt ist, desto gesünder ist es für gewöhnlich.

In diesem Beitrag findest du einen Leitfaden, mit dem du deinen nächsten Einkauf magenschonend gestaltest!

Eine lachende Frau mit Tattoos und einem Leopard-Haarband isst lächelnd einen frischen Salat.

Auch bei der Wahl deiner Getränke kannst du einiges richtig machen. Wenn du viel stilles Wasser oder Tee trinkst und dafür auf Schorlen, Säfte und Softdrinks verzichtest, sinkt das Risiko für Sodbrennen erheblich. Wichtig ist, dass die Getränke nicht mit Kohlensäure versetzt sind. Denn das, was so schön sprudelt, kann den Magen zusätzlich reizen. Neben alkoholischen Drinks kann auch Kaffee Sodbrennen verursachen. Das liebste Morgengetränk der Deutschen gehört zu den sogenannten säurebildenden Lebensmitteln.

Neben dem »Was« ist beim Essen vor allem das »Wie« entscheidend. Personen, die regelmäßig unter Sodbrennen leiden, sollten eine große lieber auf zwei kleinere Mahlzeiten verteilen. Das sorgt dafür, dass der Magen nicht mit einer zu großen Menge an Lebensmitteln überfordert wird.

Genauso effektiv ist das bereits angeführte gründliche Kauen. Studien zeigen, dass Menschen, die das Smartphone am Esstisch weglassen und achtsam essen, seltener unter Sodbrennen leiden.

Achtung, Mythos: Ein Verdauungsschnaps für die Verdauung? 

Leider nein! Es stimmt sogar das Gegenteil. Medizinisch gesehen räumt der Kräuterschnaps nicht den Magen auf. Stattdessen wird – wie bereits erwähnt – der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre in seiner Arbeit beeinträchtigt. Alkohol verzögert die Verdauung – und steigert so das Risiko für Sodbrennen.

Statt zum Schnaps solltest du besser deine Wanderschuhe greifen – die Bewegung fördert die Verdauung und hilft, Sodbrennen zu vermeiden.

Das hilft akut gegen Sodbrennen!

Eine magenschonende Ernährung ist auf Dauer der effektivste Weg gegen Sodbrennen. Leider ist es jedoch auch eine langwierige Aufgabe. Wenn der Brustkorb akut schmerzt, saure Flüssigkeit bis in die Mundhöhle aufsteigt (und eklig schmeckt) oder der Hals gereizt ist, braucht es eine schnelle Lösung. Besonders dann, wenn man gerade mit Bekannten oder der Familie einen netten Abend verbringt.

Die erste Option: Viel trinken – am besten stilles Wasser. So kannst du die Magensäure oder Reste des magensafthaltigen Speisebreis zurück in den Magen spülen.

Dein Alltag mit Sobrade®: So einfach helfen die Kautabletten!

Stell dir zum Abschluss dieses Ratgebers folgendes vor:

Du bist im Theater. Bei einem Fußballspiel. Im Lieblingsrestaurant. Du isst gut, bist freudig aufgeregt, dazu gibt es auch das eine oder andere Glas Wein. Die Stimmung ist gelöst – bis plötzlich das gefürchtete Sodbrennen auftritt. Der schöne Abend wird nebensächlich. Du kannst kaum noch an den Gesprächen teilnehmen, der eigene Blick wirkt nicht mehr freundlich, sondern verkniffen. Wer im Job ständig unter Stress steht, weiß zudem, wie stark das Sodbrennen auch die Konzentration beeinträchtigen kann. Das Wasserglas ist nun die einzige Lösung. Denn die probaten Hausmittel sind in diesen Situationen nicht immer verfügbar.

Glücklicherweise gibt es Sobrade®. Die Kautabletten kannst du immer in deiner Jackentasche mitführen. Sobrade® musst du weder kühlen noch speziell lagern. Für die Einnahme brauchst du nicht mal ein Glas Wasser. Zwischen vier und sechs Tabletten kannst du am Tag unbedenklich einnehmen. Damit überstehst du sogar mehrere Sodbrennen-Schübe ohne die lästigen Beschwerden.

Besonders wichtig: Sobrade® wirkt rein physikalisch, belastet deinen Organismus also nicht. Deshalb können auch Schwangere oder stillende Mütter die Kautabletten einnehmen.

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Quellen
1S2k-Leitlinie Gastroösophageale Refluxkrankheit und eosinophile Ösophagitis, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/021-013, Zugegriffen am 13.11.2024


Medizinische Expertise:

Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Pohl-Boskamp auf seine Richtigkeit intensiv geprüft worden.

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Veröffentlicht am 13.11.2024